Das Rotkraut!
Für mich ist Rotkraut (in Teilen Deutschland auch Rotkohl genannt) einfach in jedem Winter und Herbst aus der Küche nicht wegzudenken. In der Weihnachtszeit wird Rotkraut oft als Beilage zu Braten gereicht und mit Zimt und Nelken verfeinert. Ich habe dieses Gemüse schon immer lecker und auch faszinierend gefunden. Ich mag den Geschmack sehr gerne und bin jedes Mal von der violetten Farbe beeindruckt.
Für mich muss es bunt und abwechslungsreich am Teller sein. Rotkraut trägt natürlich mit seiner Farbe zur Abwechslung bei. Aber, „Was kann man eigentlich noch mit Rotkraut machen also nur als Beilage reichen?“ Diese Frage habe ich mir schon viele Jahre gestellt und mich immer wieder auf die Suche nach Rezepten mit Rotkraut gemacht. Die gefundenen Rezepte haben mich nicht immer begeistert, was mich darauf schließen lässt, dass es nicht immer einfach ist mit Rotkraut zu kochen. Ich habe daher schon viele Gerichte mit Rotkraut ausprobiert und bin schließlich auf diese Toast-Idee gekommen.
In den letzten Jahren habe ich immer wieder an Schmorgerichte mit Kraut probiert und bin daher auf diese Idee gekommen, das Kraut in Ofen weich zu garen. Dabei sind die Gewürze und die Qualität des Gemüses sehr wichtig. Das Kraut muss relative frisch sein und für mich einen angenehmen Geruch haben, altes Kraut verliert schnell an Gericht und auch Geschmack. Bei den Gewürzen bleibe ich bei diesem Gericht sehr minimalistisch, ich verwende nur ein paar wenige Zutaten:
- Olivenöl
- Knoblauch
- Zitronensaft
- Salz
Wenn das Kraut einen guten Eigengeschmack hat, sind diese Gewürze vollkommen ausreichend. Wichtig ist, dass ihr das Kraut im Ofen langsam garen lässt und die Temperatur nicht zu hoch dreht. Bei zu hoher Temperatur kann es sein das der Kohl verbrennt und dann nicht mehr so lecker schmeckt. Auch kannst du einige andere Gewürze bei diesem Gericht verwenden, eine paar Beispiele findest du unten:
- BBQ- Gewürz
- Kümmel
- Marojan
- Thymian
- Zitronengras
- Ingwer
Die Zutaten einfach klein schneiden oder pressen und mit dem Öl und anderen Zutaten vermengen und auf den Kohl verteilen. Versuche den Kohl auf allen Stellen zu bedecken, dann die nicht bedeckten stellen können durch die lange Garzeit etwas braun und hart werden. Zu Schluss kommt bei mir dann noch Käse dazu. In diesem Rezept habe ich mich für Feta entschieden, weil ich die leichte Säure als eine gute Kombination zum weichen Kraut empfinde. Dabei kommt der Käse aber erst die letzten 15 Minuten auf den Kohl. Hier kannst du jeden Käse nehmen, den du am liebsten hast. Ich bin kein Freund des Blauschimmelkäses, aber dieser würde das Gericht noch mehr abrunden und eignet sich super als Käse-Topping auf diesem Toast Rezept.

Viel Spaß beim Nachkochen.
Wenn du wissen möchteste was mich antreibt hier Toastrezepte zu erstellen dann schau dir doch den Blog an und erfahre mehr über Toast.
Rotkraut Toast
Zutaten
- 1/2 Rotkraut
- 4 Scheiben Toastbrot
- 2 EL Olivenöl
- 3 Zehen Knoblauch
- 2 EL Zitronensaft
- 1/2 Packung Feta Käse
- Salz und Pfeffer
- Majonaise (nach Bedarf)
Anleitung
- Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.
- Rotkraut in 2-3 cm dicke Scheiben schneiden.
- Rotrautscheiben auf ein Backblech legen.
- Knoblauch schälen.
- Olivenöl, Zitronsensaft und gepressten Knoablauch mit Salz und Pfeffer vermengen.
- Mischung auf den Krautscheiben verteilen.
- Krautscheiben für 20 Minuten im Ofen backen.
- Kruatscheiben aus den Ofen und Fetakäse darüber bröckeln.
- 10-15 Min im Ofen fertig backen.
- Toastbrotscheiben im Toast toasten.
- Fertige Krautscheiben auf den Toast legen und servieren.
Anmerkungen
Majonaise passt gut zum dem Gericht und kann entweder zwischen das Toastbrot und dem Kraut oder daneben gereicht werden. Des Weiteren kannst du in die Ölmischung auch deine Lieblingswürzmischung mit hinein mischen. Auch BBQ Gewürz passt sehr gut zum Rotkraut.
Wenn du möchtest kannst du bevor der Fetakäse auf das Kraut gestreut wird auch noch etwas Honig in Wasser abrühren und vor dem bestreuen mit Feta auf das Rotkraut geben.

